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Original von Uwe
Ob der Umbau einer Baumarktleuchte auf ein EVG für einen Software-Techniker sooo einfach ist ...
Nein, zum Glück sind die EVGs meistens kleiner. Aber dafür müssen neue Löcher gebohrt werden, die Fassungen haben keine Schraub- oder Klemmanschlüsse (optimiert für 2 Jahre Lebensdauer) und der Starter muss überbrückt werden.
so, habe jetzt die RC-Löschglieder in L und N eingebaut... Leider geht die Röhre dann gar nicht erst an. Habe auch nur L und nur N ausprobiert (auch die Richtung gedreht - Entwickler halt, kein Stromer ;-)), immer dasselbe. RCs ausgebaut, und die Röhre geht.... ;-(
so, habe jetzt die RC-Löschglieder in L und N eingebaut... Leider geht die Röhre dann gar nicht erst an. Habe auch nur L und nur N ausprobiert (auch die Richtung gedreht - Entwickler halt, kein Stromer ;-)), immer dasselbe. RCs ausgebaut, und die Röhre geht.... ;-(
so, ein erneuter Umbau und eine neue Röhre ( ;-( ) später zeigt sich: Es funktioniert.
Nach Einbau zwischen L und N des RC-Löschgliedes von Thomas (welches deutlich grösser als das bisherige ist) zeigen erste Tests keine Nebenwirkungen mehr. Die Sicherung bleibt drin, die LED Spots leuchten munter weiter.
Hoffe mal, das das so bleibt.
Und ja: Es ist keine Perfekte Lösung. Aber ich denke bei einer einzigen Leuchtstoffröhre kann man damit leben
habe diesen Beitrag erst jetzt entdeckt - und vielleicht ist das Problem ja schon gelöst. Bisher habe ich nur mehr oder fleißig hier im Forum mitgelesen, aber irgendwann wollte ich auch mal mich aktiv beteiligen ... nun ist\"s geschehen ;-) ... und demnächst sicher auch direkt zum Thema LCN.
Aus Erfahrung weiß ich, dass dieses Thema beim Schalten von induktiven Lasten bei der Planung häufig zu wenig Beachtung erfährt. Die Folge sind dann plötzlich auftretende \"unerklärliche\" Phänomene wie solche Zerstörungen, oder vorzeitiger Relaisverschleiß, oder sporadische Fehlreaktionen im Bus-System.
Also - ich vermute, dass bei beschriebenen Problem folgender Sachverhalt vorliegt:
Ein VVG einer Leuchtstofflampe ist - wie jemand schon zuvor andeutete - eine Spule, die beim Abschalten noch einen magnetischen Fluss als Enerigespeicher hat. Da diese Energie als Leistung P=UxI vorliegt, aber Strom durch Trennung nicht länger fließen kann, steigt die Spannung theoretisch unendlich hoch an, in der Praxis (je nach Phasenlage im Moment des Schaltens) bedeutet das eine sehr hohe Spitzenspannung. Normalerweise wird diese Spannung auf dem Netz abgebaut, für örtlich naheliegende Elektronikbauteile (besonders, wenn lange Leitungswege bis zum Verteiler vorliegen) kann diese Energie aber den Tod von Elektroniken bedeuten. Würde im Nulldurchgang geschaltet, wie es Elektronikaugänge können, hätte man kaum Probleme mit solchen Blindleistungen. Übrigens können aber auch EVG"s Probleme bereiten: Sie enthalten einen Kondensator, der beim Laden sich wie ein Kurzschluß verhalten kann - Sie erzeugen andere Probleme im Netz (Oberschwingungen, insbesonders auf N-Leiter, etc).
Ob ein Entstörkondensator (RC- oder C-Glied an Leuchtenklemme) bei diesen Netzrückwirkungen vollständig hilft, hängt maßgeblich vom Leitungsweg ab. Dieser ist nämlich eigentlich nur zur Funkentstörung gedacht. Wichtig ist, dass der Kondensator mindestens für 400V geeignet ist - sonst könnte es irgendwann man "knallen".
Ich hoffe, keinen Fachmann mit Wiederholungen gelangweilt zu haben :-O