#11 RE: Server Zugang per Surf-Stick
Verfasst: Di 17. Nov 2015, 20:13
Hallo,
die meisten Buzzwords sind hier ja schon gefallen.
Das Problem bei den (so weit ich weiß inzwischen allen) deutschen Mobil-Providern ist, dass die CG-NAT machen. Das heißt, die IP-Adresse, die das Gerät sieht ist nicht die, die aussen im Internet erreichbar ist und unter der "äusseren IP" verbergen sich mehrere Kunden.
Mit einer Port-Weiterleitung im eigenen Router wird man da nicht viel.
Alle Lösungen, die ich dafür kenne setzen etwas Infrastruktur innen und aussen voraus.
Ich habe das Problem damals auf meiner Baustelle so gelöst:
Ein Raspberry-PI mit UMTS-Stick hat sich ins Netz eingewählt und eine SSH-Verbindung auf einen externen (eigenen) Server aufgebaut (das kann auch ein anderer Raspberry-PI hinter einem Festnetz-Anschluss sein, der über eine z.B. dyndns.org-Adresse von aussen erreichbar ist).
Bei dieser SSH-Verbindung habe ich mehrere "local port forwarding"s (Parameter "-L") auf die interne IP der base mit entsprechenden Ports (80, 4224, 4114, ...) gemacht.
Man kann dann über die bekannte IP des "Servers" über die Port-Weiterleitung auf die entsprechenden Geräte hinter dem UMTS-Anschluss zugreifen. Das funktionierte sehr gut (für mich).
Mein Vater benutzt ein sehr ähnliches Setup noch heute (also seit fast 2 Jahren) um auf eine Reihe IP-Kameras im Ferienhaus in Schweden zuzugreifen (gleiches Problem: dort nur UMTS, Provider macht Port-Sperrungen und CG-NAT).
Gruß
Tobias
die meisten Buzzwords sind hier ja schon gefallen.
Das Problem bei den (so weit ich weiß inzwischen allen) deutschen Mobil-Providern ist, dass die CG-NAT machen. Das heißt, die IP-Adresse, die das Gerät sieht ist nicht die, die aussen im Internet erreichbar ist und unter der "äusseren IP" verbergen sich mehrere Kunden.
Mit einer Port-Weiterleitung im eigenen Router wird man da nicht viel.
Alle Lösungen, die ich dafür kenne setzen etwas Infrastruktur innen und aussen voraus.
Ich habe das Problem damals auf meiner Baustelle so gelöst:
Ein Raspberry-PI mit UMTS-Stick hat sich ins Netz eingewählt und eine SSH-Verbindung auf einen externen (eigenen) Server aufgebaut (das kann auch ein anderer Raspberry-PI hinter einem Festnetz-Anschluss sein, der über eine z.B. dyndns.org-Adresse von aussen erreichbar ist).
Bei dieser SSH-Verbindung habe ich mehrere "local port forwarding"s (Parameter "-L") auf die interne IP der base mit entsprechenden Ports (80, 4224, 4114, ...) gemacht.
Man kann dann über die bekannte IP des "Servers" über die Port-Weiterleitung auf die entsprechenden Geräte hinter dem UMTS-Anschluss zugreifen. Das funktionierte sehr gut (für mich).
Mein Vater benutzt ein sehr ähnliches Setup noch heute (also seit fast 2 Jahren) um auf eine Reihe IP-Kameras im Ferienhaus in Schweden zuzugreifen (gleiches Problem: dort nur UMTS, Provider macht Port-Sperrungen und CG-NAT).
Gruß
Tobias