Original von MartinH
Gibt es wirklich Beweise, wo es nicht ausgereicht hat, eine Vorlage in ein gelöschtes Modul zu kopieren?
(Das kann ich kaum glauben.)
Auch ich hatte mich bisher immer über diese Empfehlung ("von Hand neu programmieren") gewundert und gedacht, das würde höchstens ganz alte Module betreffen.
Vor einigen Wochen wollte ich dann den frisch verkabelten Regensensor an ein bisher ungenutztes B8L anschließen. Der Test mit dem Durchgangsprüfer war erfolgreich, die LED am B8L hat auch richtig angezeigt, es wurde aber keine B-Taste ausgelöst. Auch im Modulstatus der PRO wurde keine Reaktion an den Binäreingängen angezeigt.
In dem Moduleinstellungen fiel mir dann auf, dass ein B3I angeschlossen sein soll (hatte ich mal vorübergehend zu Testzwecken gemacht, inzwischen hatte ich den I-Port aber bereits erfolgreich auf Impulszähler umgestellt, um Licht zu zählen), am P-Port wurde hingegen kein Binärsensor als angeschlossen gemeldet. Der Aktualisieren-Button hat keine Änderung gebracht, auch ein Modulreset nicht.
Also habe ich die Programmierung gelöscht und dann über die Vorlage neu programmiert. Immer noch der gleiche Mist. Erst ein Löschen und anschließendes Neuprogrammieren von Hand hat geholfen.
Original von Uwe
Dieser "Bug" ist wohl nur in der Firmware bestimmter Modulserien (mir sind die Serien nicht bekannt), es wurde mit Sicherheit bereits etwas daran getan.
Bei mir ist es ein SH 12B8...
Ich habe das eben nochmal unter "Laborbedingungen" bei einem Geschwisterchen ausprobiert: Es ist problemlos reproduzierbar.
Gerade das bei Bus-Profi"s und Anfängern beliebte Ausprobieren aller Funktionen hat größte Chancen zur Erzeugung eines solchen Fehlers.
So ist es bei mir letztlich auch passiert. Deine Glaskugel funktioniert ja ausgezeichnet :-O
Die Entstehung eines solchen Fehlers ist NICHT nachvollziehbar (ich habe ein solches Modul auch schon mal zur Hotline transferiert).
Das Fehlerteufelchen sitzt hierbei ganz klar 40cm vor dem Bildschirm.
In dem eben geschilderten Fall kann ich das ausschließen, auch ist die Entstehung des Fehlers für mich mehr als nachvollziehbar. Und die Hotline kriegt das Modul nur, wenn ich eines mit neuerer Firmware zurückkriege ;-)
Original von Martin
Original von Uwe
die (auch für mich verständliche) "laienhafte" Aussage der Hotline dazu ist:
Beim setzen von Häkchen im Modul werden im Speicher tw. nur "Register verschoben oder gesperrt". Beim deaktivieren wird dann ggf. nicht alles in den Urzustand zurückversetzt. Je nachdem in welcher Reihenfolge geklickt wird ...
Ja, soweit kann ich das ja auch nachvollziehen.
Diese "Registerfehler" werden dann ja durch einen Reset des Moduls gelöscht.
Im Vorlagenspeicher werden alle eingestellten Register in ihrem Zustand gespeichert.
Das glaube ich nicht (!) (so "blöd" - sorry - kann Issendorff doch nicht sein)
Soll das heissen, dass die PRO im Vorlagenspeicher praktisch die gleichen Registerfehlbelegungen speichert wie sie auch in den fehlerhaften Modulen stecken ?? Und ein Neu-Kopieren aus den Vorlagen würde wieder die alten Registerfehlbelegungen in die frisch gelöschten Modulen reinschieben ?? Das wäre für mich ein PRO Fehler.
Mit einem Modulausdruck ist man manuell in der Lage alle Programmierungen eines Moduls wieder neu einzutragen. Aber genau dazu sollte die PRO auch automatisch in der Lage sein.
Ich glaube hier mal an das Gute in der Software :-) Natürlich darf ich an dieser Stelle nur spekulieren, aber ich denke es mir so: Alte Module konnten angeschlossene Sensoren noch nicht automatisch erkennen, denen musste man mit LCN-P noch explizit sagen, was angeschlossen ist. Somit ist also die angeschlossene Peripherie ein Teil der Modulparametrierung geworden und wird heute noch von der PRO ausgelesen und wieder abgespeichert. Somit dürfte klar sein, dass solche Dinge auch in den Vorlagen landen und beim Kopieren auf ein neues Modul auch in selbiges reinprogrammiert werden. Kein Wunder, dass bei mir der B3I in den Moduleigenschaften erhalten blieb.
Ich halte das für einen kleinen (wenn auch nervigen) Bug in der PRO. Falls jemand von Issendorff hier mitliest, hätte ich einen Vorschlag, wie man die Situation relativ einfach entschärfen könnte: Einfach nicht stumpf die Vorlage ins Modul reinschreiben, sondern erst einmal die angeschlossene Hardware abfragen und die neue Programmierung entsprechend darauf anpassen oder zumindest denjenigen 40cm vor dem Bildschirm darauf hinweisen und ihn entscheiden lassen (z.B. Sensoreinstellungen übernehmen / Standardeinstellungen).
Schöne Grüße
Niko, der diesen Geist vertreiben konnte